Rote Dünen mit Kameldornbäumen unter Wolken

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Sossusvlei in Bildern

Zwölf Aufnahmen aus der Namib, sortiert nach der Tageszeit, zu der sie entstanden sind.

Fotos von der Namib sehen sich schnell ähnlich: roter Sand, blauer Himmel, eine Kante dazwischen. Was den Unterschied macht, ist die Uhrzeit. Zwischen dem ersten Licht und dem Moment, in dem die Sonne über den Grat kommt, liegen vielleicht zwanzig Minuten. In diesen zwanzig Minuten entstehen die Bilder, die man später wiedererkennt.

Danach wird es hell, hart und flach. Der Sand verliert seine Farbe, die Schatten verschwinden, und die Kamera zeigt eine Wüste, die aussieht wie jede andere. Deshalb sind die Aufnahmen hier fast alle in der ersten oder letzten Stunde des Tages entstanden.

Zwei abgestorbene Kameldornbäume vor einer orangen Dünenwand
Das bekannteste Motiv Namibias, und noch immer steht kaum jemand darunter, wenn man früh genug kommt.
Sichelförmige Düne mit scharfer Schattenkante
Die Kante zwischen Licht und Schatten ist der Aufstieg. Von unten sieht sie kürzer aus, als sie ist.
Rote Düne mit geschwungenem Grat und zwei Bäumen am Fuß
Düne 45, benannt nach dem Kilometerstein an der Straße. Zwanzig Minuten hinauf, und die halbe Straße steht schon oben.
Tote Bäume auf weißem Lehmboden im Dunst
An manchen Morgen zieht Nebel bis hierher, mehr als sechzig Kilometer weit von der Küste.
Menschen steigen in einer Reihe den Dünenkamm hinauf
Auf dem Grat geht man hintereinander. Daneben rutscht der Sand weg.
Blick von einem Dünenkamm hinunter auf die helle Pfanne
Von oben erkennt man, wie klein die Pfanne ist und wie hoch die Dünen um sie herum stehen.
Wasser in der Pfanne, davor grüne Bäume, dahinter Dünen
Der seltene Fall: Der Tsauchab hat es bis zur Pfanne geschafft. Zuletzt gelang ihm das 2022.
Fünf Oryxantilopen queren einen Dünenhang
Oryxe kommen ohne Trinkwasser aus. Sie stehen dort, wo sonst nichts mehr steht.
Schmale Schlucht aus hellem Gestein mit Besuchern
Der Sesriem Canyon ist an einigen Stellen nur zwei Meter breit. Unten ist es spürbar kühler als oben auf der Ebene.
Luftaufnahme einer Sicheldüne mit Menschen auf dem Kamm
Aus der Luft sieht man, was am Boden verborgen bleibt: wie die Dünenzüge parallel nach Norden laufen.
Nahaufnahme eines verdrehten toten Astes auf aufgerissenem Lehmboden
Das Holz ist mehrere hundert Jahre alt. Zum Verrotten fehlt schlicht die Feuchtigkeit.
Geschwungener Dünenkamm gegen tiefblauen Himmel
Gegen zehn Uhr ist die Farbe weg. Dann bleibt die Form.

Häufige Fragen zum Fotografieren

Wann sind die Dünen im Sossusvlei am schönsten rot?

Die Dünen im Sossusvlei leuchten in der ersten und der letzten Stunde des Tages am kräftigsten, weil das flache Licht die Ostseite anstrahlt und die Westseite im Schatten lässt. Mittags wirkt derselbe Sand blass und flach.

Darf man im Sossusvlei mit einer Drohne fotografieren?

Für Drohnenflüge im Namib-Naukluft-Park braucht es eine Genehmigung der namibischen Luftfahrtbehörde. Ohne diese Genehmigung ist der Flug nicht erlaubt, für die meisten Reisenden fällt die Drohne damit aus.

Welche Motive findet man außer den Dünen?

Neben den Dünen gibt es im Sossusvlei die abgestorbenen Kameldornbäume im Deadvlei, die Trockenrisse der Pfannen, den engen Sesriem Canyon, Oryxantilopen in der Ebene und nachts einen Himmel ohne Streulicht.