Fotos von der Namib sehen sich schnell ähnlich: roter Sand, blauer Himmel, eine Kante dazwischen. Was den Unterschied macht, ist die Uhrzeit. Zwischen dem ersten Licht und dem Moment, in dem die Sonne über den Grat kommt, liegen vielleicht zwanzig Minuten. In diesen zwanzig Minuten entstehen die Bilder, die man später wiedererkennt.
Danach wird es hell, hart und flach. Der Sand verliert seine Farbe, die Schatten verschwinden, und die Kamera zeigt eine Wüste, die aussieht wie jede andere. Deshalb sind die Aufnahmen hier fast alle in der ersten oder letzten Stunde des Tages entstanden.












